Datenquelle & Algorithmus
Die Prognose steht und fällt mit belastbaren Referenzdaten. Hier zeigen wir, welche Quellen in das Modell einfließen und wie sie verarbeitet werden.
Wie der Algorithmus arbeitet
Aus Ihren Zählerständen berechnen wir zunächst wöchentliche Verbrauchswerte und entfernen saisonale Effekte durch Vergleich mit dem ausgewählten Referenzprofil. Der so ermittelte Basisverbrauch wird anschließend mit dem saisonalen Verlauf kombiniert, um den restlichen Vertragszeitraum fortzuschreiben.
Die Berechnung erfolgt über unsere eigene Prognose-API. Dabei werden Ihre Eingaben an den Server übertragen, dort für die Berechnung verarbeitet und anschließend an den Browser zurückgegeben, damit sich Diagramm, Kostenwerte und Konfidenzbereich sofort aktualisieren.
Historische Verbrauchsdaten
Die saisonalen Referenzprofile basieren auf wöchentlichen Gasverbrauchsdaten der Bundesnetzagentur. Bei Bedarf ergänzen wir externe Kältegradtage oder Lokalakutualisierungen, sobald die Daten vorliegen. Für das Tool liegen aktuell Reihen für 2023, 2024 sowie ein Mittelwert der Jahre 2018–2021 vor.
Benutzerbezogene Eingaben
Ihre eingegebenen Zählerstände und Tarifwerte dienen ausschließlich der Berechnung Ihrer Prognose. Nach aktuellem Anwendungsdesign werden sie nicht dauerhaft als individuelles Verbrauchsprofil gespeichert. Technische Metadaten wie Server-Logs können jedoch zur Absicherung und zum Betrieb der Website anfallen. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Modellgrenzen
Die Prognose ist ein Orientierungswert und keine verbindliche Abrechnung. Starke Wetterabweichungen, Leerstand, Sanierungen, geändertes Heizverhalten oder verspätete Referenzdaten können zu Abweichungen führen. Der Konfidenzbereich visualisiert diese Unsicherheit, ersetzt aber keine individuelle Energieberatung.
Aktualisierung der Datensätze
Sobald neue amtliche Veröffentlichungen verfügbar sind, planen wir die Referenzdateien zu aktualisieren und im Änderungsprotokoll zu dokumentieren.